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Yangon


Yangon Karte

Mit Zunahme des Seehandels im 18. Jahrhundert wurde Yangon (Rangoon / Rangun) zu einer immer wichtiger werden Hafenstadt und wuchs ständig an Einwohnern. Ebenso war sie ein wichtiger und bedeutender religiöser Ort, steht hier doch das buddhistische Nationalheiligtum, die Shwedagon Pagode. Sie wurde vermutlich um die erste Jahrtausendwende erbaut. Die Briten machten Yangon 1885 zur Hauptstadt. Diesen Titel musste sie 2006 unter der Militärherrschaft jedoch an die Provinzstadt Pynmana (Nay Pyi Taw) abtreten. Dennoch ist Yangon die bei weitem größte und wichtigste Stadt in Myanmar.



Besuchenswert sind neben der nördlich der Innenstadt gelegenen Shwedagon auch die Sule Pagode und die Botathaung Pagode (im Zentrum), Maha Wizaya (neben der Shwedagon), Nga Htat Gyi Pagoda (10m hoher Buddha), sowie die Kyauktawgyi (auch Chauk Htat Gyi: 70m langer liegender Buddha im Norden des Zentrums). Die Shwedagon liegt zwischen dem Volkspark und dem Kandawgyi See. Von beiden Seiten hat man wunderschöne Ausblicke auf die große Pagode, aber besonders imposant ist die Sicht auf die hell beleuchtete Kuppel am Abend vom Seeufer aus, wenn sie sich im Wasser spiegelt. Dann lohnt sich auch ein Blick auf den Karaweik Palast (goldenes Schiff). Für die Shwedagon sollte man sich durchaus mehrere Stunden Zeit und Muße nehmen, um die heilige Atmosphäre des Bauwerks intensiv auf sich einwirken zu lassen. Besonders vor und nach Sonnenuntergang erstrahlt die goldene Pagode in fantastischer Beleuchtung. Sie ist für Besucher von 4 bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8US$.



Im Zentrum der Innenstadt befindet sich der Waha Bandoola Garden, der umgeben ist von wichtigen kolonialen Gebäuden, sowie der Sule Pagode. Wer die pitureske Innenstadt, die noch immer koloniales Flair hat, zu Fuß besichtigt, sollte den Bogyoke-Aung-San-Markt (Scott´s Market) besuchen und unbedingt in eine der Teestuben reinschauen und frischen Tee trinken. Dieses Vergnügen ist ein kulturelles Muss in Yangon. Am frühen Abend empfiehlt sich ein Spaziergang entlang der berühmten Strand Road mit seinen kolonialen Bauten und dem bekannten Strand-Hotel. ==> weitere Infos zu Yangon



Myanmar Myanmar

Kyaiktiyo


Myanmar Karte

Nur ein Haar Buddhas hält dem Glauben der Buddhisten nach den Goldenen Felsen von Kyaiktiyo vom Sturz in die Tiefe ab. Ein Tonnen schwerer Granitfels steht seit Jahrhunderten wie auf Messers Schneide auf dem 1100m hohen Berg Kyaikhtiyo 40 km nördlich von Kyaikto. Er ist eine der wichtigsten buddhistischen Wallfahrtstätten und heiligen Orte Myanmars. Jahr für Jahr pilgern Tausende hierher und nehmen nicht nur die Anreise, sondern auch die beschwerliche, aber Verdienste bringende vierstündige Besteigung des Bergschreines auf sich. In der Trockenzeit ist dies eine schweißtreibende sportliche Höchstleistung, in der Regenzeit versinkt alles in Fluten und Schlamm, und die Wege sind nahezu unpassierbar. Erwischt man einen klaren Tag, dann wird der Aufstieg mit sensationellen Ausblicken ins Tiefland belohnt, besonders beeindruckend ist es am frühen Morgen im zarten bläulichen Licht der hinter den Bergen aufgehenden Sonne, oder am Abend zum Sonnenuntergang und danach, wenn der Fels im Licht von Kerzen und Scheinwerfern golden glänzt. Männer dürfen den Felsen berührend und Blattgold aufbringen, während Frauen dies strengstens verboten ist.



Kyaiktiyo Kyaiktiyo

Mawlamyine (Moulmein)


Mawlamyine Karte

Mit etwa 500.000 Ew. ist Mawlamyine die viertgrößte Stadt Myanmars und das Tor in den Süden. Wunderschön an der Kreuzung des mächtigen Thanlwin und des Gyaing gelegen, hat die Großstadt einiges in der näheren Umgebung zu bieten. Nicht nur die schön gelegenen Pagoden der Stadt mit ihren teils wundervollen Ausblicken über Stadt und Landschaft sind ein Besucherziel, sondern auch die Höhlen und großen Buddhastatuen im Umland. Südlich von Mawlamyine beginnen die noch völlig unbekannten Sandstrände der Andamanensee, die sich in den nächsten Jahren sicher rasant entwickeln werden. Ein besonderer Ausflugstipp ist die Schifffahrt über den Thanlwin bis nach Hpa-An, die ein landschaftlicher Genuss ist und einen sehr guten Eindruck von diesem Teil Myanmars verschafft.
Noch ist die Anreise nur von Yangon aus möglich, aber in Zukunft dürfte eine direkte Verbindung von Thailand (Mae Sot) aus geschaffen werden. Die Hotelkapazitäten der Stadt sind ebenfalls noch sehr unzureichend.



Sittwe (Akyab) und Inseln


Sittwe war schon zur Zeitenwende eine Hafenstadt und immer bedeutend für den Handel mit Indien. Die Briten bauten die Stadt und den Hafen weiter aus, und so wurde er mit Mergui und Rangoon (Yangon) zum führenden Handelsposten in britisch Ostindien. Sittwe ist Verwaltungshauptstadt der Provinz Rakhine, in dem überwiegend Muslime wohnen. Die Stadt ist geprägt von Handel und Hafen und hat touristisch nicht allzuviel zu bieten. Zwar kann die Stadt besucht werden, Aufenthalte in der Umgebung sind jedoch genehmigungspflichtig und das entsprechende Formular kaum zu bekommen. So kann man auch die südlich von Sittwe gelegenen vielen kleinen und wunderschönen Kokosinseln mit ihren teils wunderbaren Stränden noch nicht besuchen. Zu den größeren zählen die drei Boranga Islands und weiter südlich Yinnbye und Manaung. Hunderte weitere, bislang namenlose liegen im Meer dazwischen.



Bago (Pegu)


Bago Karte

Die 80 km nordöstlich von Yangon gelegene Stadt Bago (früher Pegu) soll bereits im 6. Jahrhundert erbaut worden sein und war lange Jahrhunderte die Hauptstadt der Mon. 1757 wurde sie vollständig zerstört und verlor anschließend nach teilweisem Wiederaufbau ihre Bedeutung. Sehenswert ist die 114m hohe Shwemawdaw Pagode, die erst 1954 ihre heutige wunderschöne Form und Größe bekam, nachdem ein Erdbeben die alte zerstörte. Sie dominiert das Stadtbild und ist schon von weitem zu sehen. In der Shwethalyaung Halle liegt einer der längsten und schönsten Buddhas Südostasiens. 55m misst er von Kopf bis Fuß. Nebendran erhebt sich die Mahazedi Pagode. Interessant auch der Kyaik Pun Tempel, deren 30m hohe Buddhas in vier Richtungen schauen. Wer Zeit hat, sollte sich auch den Kanbawza Thadi Palast anschauen.



Bago kann auf der Weiterreise in den Osten und Süden Myanmars oder von Yangon als Tagestour besucht werden. Übernachtungen lohnen nicht wirklich, da es bislang kaum gute Hotels gibt und auch keine abendliche Unterhaltung.



Bago Bago

Pathein (Bassein)


Pathein Karte

Pathein (früher Bassein) ist mit knapp 300.000 Ew. die fünftgrößte Stadt Burmas. Sie liegt im westlichen Irrawaddy-Delta und lebt von Reisverarbeitung, Fischfang und Exportwirtschaft. Bekannt ist Pathein v.a. durch seine Schirm-Werkstätten, wo kunsthandwerklich gefertigte sehenswerte Schirme (Myanmar Umbrellas) aus Holz, Papier und Stoff produziert werden. Ein Besuch lohnt sich für Interessierte. Sehenswert ist auch die knapp 50m hohe Shwemokhtaw Pagode aus dem 12. Jahrhundert. Da Pathein nicht weit vom Meer entfernt liegt kann ein Besuch gut mit einem Aufenthalt am Ngwe Saung Beach oder am Chaung Tha Beach kombiniert werden. Es ist sogar momentan noch ratsam, den Besuch von Pathein als Tagesausflug von den Stränden aus zu machen, da die Hotelauswahl und -qualität sehr bescheiden ist.



Mandalay Bagan

Mandalay


Mandalay Karte

Die Millionenstadt Mandalay ist das Wirtschafts- und Handelszentrum Zentralmyanmars. V.a. Chinesen bestimmen von hier aus den Handel zwischen dem Süden Chinas und dem Indischen Ozean. Mandalay liegt am Ayeyarwadi (Irrawaddy) etwa 600 km nördlich von Yangon. Mandalay ist aber auch das religiöse und kulturelles Zentrum Myanmars. Die meisten buddhistischen Mönche leben hier. Der historische Charme der kurzzeitigen Königsstadt (von 1857 bis 1885) unter König Mindon und der Verwaltungsstadt des britischen Kolonialstaates Burma verblasst aufgrund des Baubooms zunehmend, aber dennoch sind viele alte Gebäude erhalten und eine große Zahl bedeutender Pagoden, sowie der wieder erbaute Königspalast am Fuße des 236m hohen Mandalay Hills laden Touristen zur Besichtigung ein. Die Stadt ist in weiten Teilen auf den zunehmenden Tourismus eingestellt. Ganz besonders interessant ist die Ersteigung des Hügels im Zentrum der Stadt, von dem man schöne Rundumblicke auf Mandalay und Umgebung hat und sich so gut orientieren kann.



Folgende Pagoden und buddhistische Klöster in und um Mandalay lohnen einen Besuch: Eindawya Pagode, Mahamuni Pagode (heiligster Buddha Myanmars), Kuthodaw Pagode, Kyauktawgyi Pagode, Sandamuni Pagode, Set Kya Thiha Pagode, Shwe Kyi Myint Pagode.
Alte buddhistische Klöster von Bedeutung sind Atumashi Kyaung, Shwe In Bin Kyaung, Bagaya Kyaung und Shwenandaw Kyaung. Letzteres sollte zusammen mit dem Königspalast besucht werden.
Die Innenstadt kann man gut zu Fuß erkunden, die Orientierung ist aufgrund des rechtwinkligen Straßenbaus einfach. Der Besuch von landestypischen Restaurants und den Teestuben ist unbedingt ratsam.



Für wenige Dollars fahren einfache Taxen innerhalb des Stadtgebietes. Für 50-60USD kann man Taxen mit Fahrer für einen ganzen Tag mieten. Ausflüge, Taxen und Bootstickets lassen sich meist vom eigenen Hotel aus arrangieren.



Auch Ausflüge in die westliche Umgebung von Mandalay sollte man einplanen. Hier sind es v.a. die alten Königsstätten Inwa, Sagaing, Amrapura und Mingun. In letzterer sind die zwei wunderschönen Tempel Hsinbyume und Mingun zu bewundern. Man kann die nahe Umgebung Mandalays gut mit dem Fahrrad erkunden. Zwischen Mingun und Saigang gibt es einen sehr schönen Fahrradweg. Sagaing erreicht man auch schnell per Taxi oder Kleinbus. Die Pagoden auf dem Sagaing Hill sollte man sich nicht entgehen lassen, ebenso wenig wie den Ausblick auf das Land und den großen Strom. Auf der Rückfahrt kann man den Sonnenuntergang an der U-Bein Teakholzbrücke in Amarapura bewundern. ==> weitere Infos zu Mandalay



Monywa Bagan

Wer etwas mehr Zeit hat, kann sich auch in einer ca. zweistündigen Autofahrt Richtung Monywa im Westen aufmachen und den wirklich sehenswerten Thanboddhay-Tempel und die Riesen-Buddha-Statue bei der Bodhy-Tataung Pagode besichtigen. Sie ist mit 114m Höhe die höchste Buddhastatue in Südostasien.



Mandalay ist auch günstiger Ausgangspunkt für Reisen nach Bagan, an den Inle-See oder zu anderen Orten Zentralmyanmars.



Von Mandalay nach Bagan fahren täglich Expressschiffe (z.B. die Malikha II und die Shwe Keinnery). Sie starten morgens um 7 Uhr vom Gawein Jetty und erreichen Bagan abends gegen 17 Uhr. Etwas komfortabler fährt man mit der Yandabo. Eine Übersicht alle Anbieter gibt es hier.
Die 290 Km lange Strecke kann man auch per Bus bewältigen. Die Busse starten morgens um 9 Uhr und benötigen zwischen 5 und 6 Stunden bis zum Busbahnhof in Nyaung U. Das Selbe gilt für den umgekehrten Weg. Flüge brauchen nur knapp 30 Minuten und kosten oneway zwischen 60 und 100 USD.



Bagan


Bagan Karte

Auf einem Gebiet von 40 qkm an einer Biegung des Irrawaddy stehen ca. 2200 Stupas, Tempel (Paya) und Schreine (Pahto) aus der Zeit des ersten Königreiches zwischen 11. und 13. Jahrhundert. Die aus Stein, Lehm und Holz gefertigten Bauwerke sind teils sehr gut erhalten, mehrfach restauriert oder erheblich zerstört und verfallen. Wie diese Ansiedlung namens Bagan oder Pagan früher einmal aussah, kann heute kaum mehr erahnt werden. Manche Archeologen und Historiker meinen, es handele sich um eine Großstadt, von der nur noch ein kleiner Teil zu sehen ist, und deren Dimensionen und Gestalt kaum vorstellbar sind. Der Besuch Bagans nötigt dem Reisenden auch so erheblichen Respekt ab und vermittelt einen enormen Zauber. Die im Zentrum nahe am Fluss stehenden Stupas sind teils sehr gut erhalten, und man kann viele zu Fuß erreichen. Wer jedoch mehr sehen möchte und sich ein wenig länger mit den einzelnen Gebäuden beschäftigen will, sollte mindestens zwei oder drei Tage bleiben und ein Fahrrad zur Erkundung mieten. Besonders imposant und magisch wirkt die Szenerie bei Sonnenauf- und Untergang. Es gibt einige wenige Pagoden, die nicht zu überlaufen sind, aber dennoch sehr gute Aussicht über das Tempelfeld mit Sonne bieten: z.B. die Mi Nyein Gon Pagode im Westen (Sonnenaufgang) und die Pyathada Pagode im Osten (Sonnenuntergang). Wer es sich leisten kann, sollte eine Ballonfahrt bei Sonnenaufgang buchen. Von oben hat man den besten Blick auf das Areal, und die weichen warmen Sonnenstrahlen tauchen Land und Bauwerke in einen einzigartigen Farbencocktail.



Zu den wichtigsten und größten Gebäuden zählen der Shwezigon Paya (goldene Pagode), der Gugyaukgyi Phato (schöne Wandgemälde), der Mahabodhi Paya, der Thatbyinnyu Pahto, der Ananda Phato, der Dhammayangyi Paya, der Shwesandaw Paya. Bei Sonnenuntergang hat man vom Mingalazedi oder vom Shwesandaw Paya einen schönen Blick. Aber Achtung: erkundigen Sie sich vorher, welche Pagoden und Payas aktuell gesperrt sind !



Die meisten Pagoden und Tempel sind bequem mit dem Fahrrad von Old Bagan aus zu erreichen. Neu-Bagan liegt etwas weiter entfernt, genauso wie Nyaung U.



Essen kann man sehr schön am Ufer des Ayeyarvady in Neu-Bagan, oder gönnen Sie sich ein besonderes Dinner im Restaurant des Aureum Palace Hotels mit Blick auf das Pagodengebiet nach Sonnenuntergang.



Mein Tipp: Kaufen Sie sich gleich am Pier oder am Flughafen ein Besucherticket für alle Pagoden (15 USD). Und leihen Sie sich ein Mountainbike in Nyaung U, wenn Sie nicht allzu viel Gepäck haben. Von dort aus sind Sie dann flexibel unterwegs. ==> weitere Infos zu Bagan



Mount Popa Bagan

Mount Popa (Taung Kalat)


Wer sich mit dem Geisterglauben der Burmesen beschäftigen möchte, muss zum Mount Popa reisen, ein über 700m hoher einzeln stehender Felsen unweit von Bagan (Tagestour, etwa 50 Km). Auf diesem Felsen sollen dem Glauben nach die Nat-Geister wohnen, die über Wohl und Wehe entscheiden, und denen Respekt zu zollen ist. Wer den halbstündigen strapaziösen Auftstieg zu Fuß in Angriff nimmt, wird viele ernsthafte Pilger treffen, die sicher nicht in erster Linie wegen des grandiosen Ausblicks vom Gipfel hierher kommen. Das malerische Kloster mit den vergoldeten Stupas und vielen Schreinen auf dem Gipfel ist ein wirklich einzigartiges Bauwerk, ein Ort der Ruhe und Verehrung. Am Fuße des Berges befindet sich der Mahagirischrein, in dem die 37 hier vermuteten Nat als Puppen ausgestellt sind.



Kalaw


Kalaw ist eine ehemalige Sommerresidenz der britischen Kolonialherren und liegt auf ca. 1300m Höhe in den Shan-Bergen. Üppig grüne Pinienwälder und angenehme Temperaturen laden nicht nur zur Besichtigung der Kolonialbauten der heutigen Kleinstadt mit gut 70.000 Ew. ein, sondern ermöglichen schöne und ausgedehnte Wanderungen in die umgebenden Bergtäler und zu den Aussichtspunkten. Mit einheimischen Führern, die sich leicht bei den ansässigen Agenturen finden lassen, können auch mehrtägige Touren und die dreitägige Wanderung zum Inle-See bewältigt werden. In Kalaw gibt es eine gute Auswahl an Gästehäusern und Hotels. Die Anreise per Bus kann sich allerdings als mühsam und lang erweisen.



Wer Zeit hat, sollte einen Tagesausflug zu den Pindaya-Höhlen machen, etwa 30 Km von Kalaw entfernt. ==> weitere Infos zu Kalaw



Inle-See


Inle See Karte

Der Inlesee liegt auf dem durchschnittlich 1000m hohen Shan-Plateau und damit im Gebiet der Shan, die im Osten Myanmars noch immer um Unabhängigkeit streiten. Trotz Waffenstillstandsvertrag sind Reisen in die sehr gebirgige und dicht bewaldete Region östlich von Taunggyi nicht möglich. Die Region um den See, die von unvergleichlicher landschaftlicher Schönheit ist, gilt jedoch als sicher. Der 11x22 km große See ist umgeben von hohen Bergen und ist Lebensraum des Intha-Volkes, das hier auf dem See wohnt und wirtschaftet. Berühmt sind ihre auf dem Wasser schwimmenden Gärten, auf denen sie Blumen und Gemüse ziehen. Die Gärten haben sich zu großen Inseln entwickelt, die von Kanälen durchzogen sind. Die Intha sind ebenfalls bekannt für ihre Rudertechnik mit den Beinen bekannt, während sie auf dem Bug der Boote stehen. Neben dem Gemüseanbau leben sie auch vom Fischfang. Der regelmäßig stattfindende schwimmende Markt ist besuchenswert. Mit Booten kann man sich über den See fahren lassen, entweder mit Motorantrieb oder auf traditionelle Weise. Rund um den See, dessen Ufer meist unzugänglich dicht bewachsen sind, gibt es 17 Stelzendörfer und über 100 buddhistische Klöster. Neben dem Besuch dieser Klöster sind sportlich Aktivitäten, wie Kanufahren oder Trecking angesagt.



Der Inle-See kann per Bus oder Flugzeug nach Helo oder Taunggyi und Weiterfahrt nach Nyaungshwe erreicht werden. Am See gibt es inzwischen viele sehr schöne Resorts. ==> weitere Infos zum Inle-See



Inlesee Inlesee

Myitkyina


Ganz im Norden, im Kachin-Staat gelegen, gilt die Kleinstadt Myitkyina (gesprochen: Mitschina) als Tor in die Wildnis Myanmars mit Nationalparks und Naturreservaten. Am Ayeyarwady gelegen und am besten mit dem Flugzeug zu erreichen, ist die Region allerdings nur etwas für Reisende mit viel Zeit und Abenteuergeist. Hier geht alles noch viel langsamer und komplizierter voran, als im restlichen Land. Infrastruktur ist kaum vorhanden, und die Gegend wird dominiert von Gold- und Edelsteinsuchern. Aber auch Naturschutzorganisationen bemühen sich, dieses einmalige Naturparadies zu bewahren.



Myanmar Tiger

Der Indawgyi-See, der mit 200 qkm größte Binnensee Myanmars gilt als Paradies für Vögel. Rund um den großen See liegen zwanzig kleinere Dörfer. Es gibt kein Internet und kaum Strom. Die beste Besuchszeit ist von Oktober bis Dezember.



Und das Hukaung-Tal ist mittlerweile mit über 22.000 qkm das größte Tigerschutzgebiet der Welt. Hier soll es noch bis zu 100 der großen Wildkatzen geben.



Myanmar Tiger Reserve

Von Myitkyina kann man auch noch weiter nach Norden reisen, bis zum Khakaborazi Nationalpark mit dem höchsten Berg Myanmars, dem Mt. Khaka Borazi mit 5.881m Höhe. Bis zur Ortschaft Putao gibt es eine Flugverbindung. Das Putao Trecking House bietet sich als gute Ausgangsstation an.



Zwischen Putao und Myitkyina liegt das Bumphabum Wildlife Sancturay.






Das Mergui-Archipel und der Süden Myanmars => siehe Strände und Inseln


Strände im Westen: Ngapali, Ngwesaung, Chaungtha => siehe Strände und Inseln




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